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Aareal Bank-Aktie: konservativer Ausblick für 2012 19.03.2012
Heibel-Ticker
Berlin (www.aktiencheck.de) - Die Experten von "Heibel-Ticker" raten bei der Aktie der Aareal Bank (ISIN DE0005408116 / WKN 540811) am Ball zu bleiben.
Ende Februar habe die Aareal Bank vorläufige Zahlen für 2011 vorgelegt und einen vorsichtigen Ausblick auf das Jahr 2012 gegeben. Während die Zahlen für 2011 über den Erwartungen der Analysten gelegen hätten, werde es schwer sein, so das Management, auch 2012 erneut so gut abzuschneiden.
Die Aareal Bank wolle ihren Liquiditätspuffer erhöhen. Ein Wunsch, der nach den Finanzkrisen nur zu verständlich erscheine. Überschüssiges Kapital stehe also nicht mehr voll dem normalen Tagesgeschäft zur Verfügung, denn zunächst würden die Sicherheitsbedürfnisse der Bank befriedigt. Doch gleichzeitig dürfte das der EZB nicht so gut gefallen, denn die Zurückhaltung bei den Banken bedeute, dass weniger Kredite ausgegeben würden. Und das wiederum bremse das Wirtschaftswachstum.
Nicht nur das, es bremse auch die Möglichkeiten der Aareal Bank, Gewerbeimmobilien zu finanzieren und somit mehr Geschäft zu machen. Der Wunsch nach einer stählernen Bilanz beeinträchtige die Wirtschaft und das Unternehmenswachstum.
So sei die Liquiditätsspritze (LTRO I & II) eine Notwendigkeit, um die Banken wieder zu mehr Geschäft zu bewegen. Die günstige Refinanzierungsmöglichkeit auf drei Jahre werde von den Banken nicht "benötigt", aber gern genommen, um eben das Geschäft auszubauen, nachdem der Liquiditätspuffer ja schon durch andere Mittel aufgefüllt worden sei. Die Unternehmensprognose der Aareal Bank sei also extrem konservativ. Sie habe sich jedoch eine Milliarde Euro bei der EZB geliehen, und diese Milliarde dürfte in der Unternehmensprognose von Ende Februar noch nicht enthalten sein. Hier erwarte man eine kleine positive Überraschung zum Jahresende.
Sei es also nun an der Zeit, Bankaktien zu kaufen? Man habe letzte Woche gesehen, was mit den Banken passieren könne, wenn ein Gerücht die Runde mache: Unfundierte Interpretationen zur griechischen Umschuldung hätten die Börse und insbesondere die Bankaktien unter Druck gesetzt. Das könne jederzeit wieder passieren, und besonders die Finanz- und Bankaktien würden unter solchen Gerüchten leiden. Wer also Aareal Bank-Aktien kaufen möchte, der brauche gute Nerven.
Auf der anderen Seite notiere die Aareal Bank auf etwa ihrem halben Buchwert. Das Bewertungsniveau sei also viel zu niedrig, wenn man den klassischen Bewertungsansatz für Banken heranziehe. Wenn die Euro-Schuldenkrise also tatsächlich einmal von den Titelseiten verschwinde, könnte die Aareal Bank eine Neubewertung erfahren, was einen deutlich höheren Kurse zur Folge hätte.
Von einem normalen Geschäft und damit einem berechenbaren Wachstum sei die Bank noch weit entfernt. Wer diese Aktien kaufe, der setze auf eine Gegenbewegung nach den vielen Finanzkrisen der vergangenen Jahre. Wann diese Gegenbewegung komme, könne man nicht sagen. Anleger würden viel Geduld und sehr gute Nerven brauchen.
In Augen der Experten von "Heibel-Ticker" könnte der richtige Zeitpunkt für eine solche Spekulation bei der Aareal Bank-Aktie bald kommen, sie bleiben am Ball. (Ausgabe 11 vom 16.03.2012) (19.03.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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